Mediatorin & systemische Familienberaterin

Ingeborg Weiß Mediation

Wirtschaftsmediatorin (University of Applied Sciences)

Aktuelle Informationen

Wirtschaftsmediation: Steigerung der Produktivität und der Qualität im Unternehmen

Zunächst einmal: Konflikte sind im betrieblichen Alltag normal.

Unser Alltag ist voll von Konflikten – kleine und größere Ärgernisse bestimmen unser tägliches Wirken. Manchmal strapazieren sie unsere Nerven erheblich, manchmal vergessen wir sie schnell.
Manches lässt sich schnell ausräumen. Aber es gibt auch schwelende Konflikte, die sich entwickeln und eskalieren und das Klima langfristig vergiften.

Ein sicheres Indiz, dass die Situation ein geschäftsschädigendes Ausmaß angenommen hat, kann von der Führungskraft ermittelt werden. Hier als Beispiel einiger Fragen, die sich die Führungskraft stellen kann, um die Situation als erste Übersicht einzuschätzen:

Ist die Qualität der Dienstleistungen oder die Produktivität zurückgegangen?
Sind Fehlzeiten und Fluktuation höher als im allgemeinen Durchschnitt oder sind sie im Verhältnis zur Vergangenheit mehr geworden?
Wie steht es mit der Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter, ist die Zusammenarbeit mangelhaft, ist das Sozialverhalten allgemein oder bestimmten Personen gegenüber verändert?

Die Führungskraft sollte sich nicht damit aufhalten, die Konflikte zweifelsfrei zu klären, das führt zu keinem Ergebnis, zumal sie nicht unparteiisch sein kann. Womöglich hat sie Sympathien zu bewährten Mitarbeitern oder hat die ein- oder andere Anklage auch schon einmal gehört und bewertet.

Wenn das so ist, dann wird es Zeit Maßnahmen zu ergreifen und dem entgegen zu wirken.
Dies kann man tun, wenn man alle davon betroffenen Mitarbeiter mit Wertschätzung und Anerkennung begegnet. Das ist leichter gesagt als getan, denn zu diesem Zeitpunkt hat auch schon die Führungskraft längst gelitten, weil Schaden in der Firma entstanden ist.
Der mögliche Weg ist dann eine unparteiische Person, die zum Beispiel mit Hilfe von Mediationstechniken die Mitarbeiter freiwillig und eigenverantwortlich zur Beilegung ihre Konflikte führt. Das hört sich kompliziert an ist aber möglich, denn im Grunde möchte jeder Mitarbeiter in Frieden und Freude seine Arbeit tun. Im Mediationsverfahren wird ihm bewusst, wodurch, warum und wieso es zu dem Zustand kommen konnte und er wird verstehen, was er dazu tun kann, wieder zu einem konstruktiven Miteinander zu kommen. Im Idealfall ist das dann auch eine Präventivmaßnahme für eine nachhaltige kollegiale Kommunikation und Produktivität im Unternehmen.

zurück zur Übersicht...